# **Checkliste: Was du prüfen musst, bevor du eine Google-Werbekampagne startest**

Nika Truchan

Da Google die meistgenutzte Suchmaschine in Deutschland ist, sind Unternehmen gezwungen, auch Google AdWords-Kampagnen zu erstellen.

Die Einrichtung von Anzeigen in Google verursacht bei vielen Werbetreibenden zusätzliche Schwierigkeiten. In der Regel begehen sie Fehler auf Schritt und Tritt: Einrichtung der Anzeigen, Keywords- und Strategiewahl.

Im Artikel werde ich eine Checkliste von Einstellungen betrachten, die bei der Einrichtung der Werbekampagne in Google AdWords berücksichtigt werden sollten, damit sie bessere Ergebnisse erzielt.

## Einstellungen

1. Erstelle mindestens **zwei Kampagnentypen**: Anzeigen in der Suche und Werbung im Google-Display-Netzwerk (GDN). Diese Kampagnen haben eigene Besonderheiten und werden zu unterschiedlichen Zwecken angewandt.

Wähle in den Einstellungen den Kampagnentyp „Nur Suchnetzwerk" → „Alle Funktionen".

Erstelle noch eine Kampagne für die **Google-Partnerseiten**. Der Traffic, der aus dem Partnernetz kommt, wird unterschiedlich sein. Von der Suche aus kommt deine Zielgruppe zu deiner Website. Allerdings lösen die Displaynetzwerk-Anzeigen eher die Frage der Traffic-Generierung.

2. Prüfe, ob das **Geotargeting** richtig eingestellt ist. So werden deine Anzeigen in einer Region gezeigt, wo du deine Dienstleistungen erbringst:

3. Vergiss nicht, die **Spracheinstellungen** zu prüfen. Ich empfehle auch, Englisch hinzufügen, damit du deine potenzielle Zielgruppe nicht verlierst.

4. Prüfe, ob eine optimale Strategie der **Gebotsanpassung** gewählt wurde.

Alles hängt von vielen Faktoren ab: Thema, Region, Kampagnentyp. Wenn du die Werbekampagne zum ersten Mal startest, versuche einen niedrigen Klickpreis auszuwählen.

5. Vergiss nicht, die **Gebote für verschiedene Geräte** anzupassen. Du kannst die Gebote für Mobilgeräte, Tablets oder Computer verringern oder erhöhen.

6. **Plane die Anzeigen.** Wähle am Anfang die Standardeinstellungen, damit die Anzeigen regelmäßig angezeigt werden.

7. Vergiss nicht, **UTM-Parameter** für die Statistik-Verfolgung festzulegen. So bist du imstande, Trafficquellen zu analysieren, von denen deine Besucher kommen.

## Keywords

1. **Prüfe, ob für verschiedene Kampagnen besondere Keywords verwendet werden.**

Damit du dich schnell in den Werbekampagnen zurechtfinden kannst, strukturiere den Account einfach und logisch. Ich empfehle, für jeden Abschnitt der Website eine eigene Anzeigengruppe zu erstellen. Zum Beispiel:

- 1 Gruppe – Smartphone bestellen, Smartphone Versand.
   - 2 Gruppe – Fernseher kaufen, Fernseher Preis.
   - 3 Gruppe – Spielkonsole Preis, Spielkonsole Berlin.

2. **Überprüfe, welche Keywords du verwendest.**

In AdWords gibt es eine Option, die einen **Entsprechungstyp** zeigt.

**Beispiel:** Wenn ich diese Einstellung beim Keyword „Kunststofffenster" aktiviere, dann werden die Anzeigen auch nach den Anfragen „Kunststofffenster kaufen" angezeigt.

3. **Prüfe, ob du alle Varianten der auszuschließenden Keywords gesammelt hast.**

**Auszuschließende Keywords** werden in Google AdWords als Prioritär-Einstellung angewendet.

Verwende die Optionen **„Weitgehend passend“, „Genau passend“** und **„Passende Wortgruppe"**.

## Weitere Möglichkeiten

1. **Prüfe, ob alle Anzeigenerweiterungen aktiviert sind.**

Sie erhöhen wesentlich die Effizienz und verbessern die Klickrate.

2. **Verwende unterschiedliche Targeting-Methoden für die Werbekampagnen und die Displaynetzwerk-Anzeigen.**

3. **Schließe einige Webseiten-Gruppen aus der Liste aus.**

Mit dieser Checkliste erzielt deine Google-Werbekampagne noch bessere Ergebnisse. Viel Erfolg!
